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Bitte an DBK: "Junia" in den Heiligenkalender

Unser Bundesverband bittet die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), sich für die Aufnahme der Apostelin Junia in den Heiligenkalender der Kirche einzusetzen. Junia war eine der ersten verfolgten Christinnen, blieb jedoch über Jahrhunderte unsichtbar und wurde in den biblischen Texten zum Mann "Junias" gemacht. Junia wurde aufgrund ihres Glaubens verfolgt und inhaftiert. Schon Paulus bezeichnete Junia als "herausragend unter den Aposteln". Doch erst 2016 wurde Junia offiziell in die neue Einheitsübersetzung der Bibel aufgenommen und als Frau und Apostelin benannt.

Bisher findet sich Junia nach Recherchen der kfd in keinem Heiligenkalender. "Grund ist sicherlich, dass über viele Jahrhunderte angenommen wurde, dass Junia ein männlicher Apostel war, und sich bisher keine Gläubigen gefunden haben, die eine Verherung von Junia praktiziert und sich für ihre Aufnahme in den Heiligenkalender eingesetzt haben", so Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende. Die kfd setzt sich daher für hre Aufnahme in einen Regionalkalender, beispielsweise für Deutschland oder den deutschsprachigen Raum, ein.

In einigen orthodoxen Kirchen wird der Festtag der Junia am 17. Mai begangen. Die kfd schlägt dieses Datum vor. "Das wäre auch ein verbindendes und wertvolles Zeichen im ökumenischen Dialog der Kirchen", sagt Mechthild Heil.

Zudem beging die kfd in diesem Jahr am 17. Mai einen ersten bundesweiten Predigerinnentag. Zwölf Frauen predigten an zwölf verschiedenen Orten zeitgleich in Eucharistiefeiern. Predigende Lai*innen in Eucharistiefeiern sind nach geltendem Kirchenrecht nicht gestattet. In ihren Predigten nahmen die Frauen Bezug auf Junia und stellten ihr Wirken für die Verkündigung des Evangeliums heraus. Mechthild Heil: "Auch heute macht Junia vielen Frauen Mut, die eigene Berufung ernst zu nehmen."

Für die kfd ist Junia so bedeutend, dass sie im September d. J. den Titel ihrer Mitgliederzeitschrift" Frau und Mutter" nach 103 Jahren in "Junia" änderte. Dieser schöne Name erscheint daher neu ab Januar 2021 auf der Titelseite.

 

Homepage

Wechsel in der Homepage-Pflege

Nach vielen Jahren engagierten Wirkens übergibt Hiltrud Thye im Oktober d. J. die Pflege der Homepage an Wolfgang Guttmann.

Nach den letzten Vorstandswahlen im März d. J. übernahm der frühere Pfarrer innerhalb des Diözesanverbandes die Aufgabe des Präses.

Hiltrud Thye haben wir aufrichtig zu danken für ihre geleistete Arbeit, zumal die Flensburgerin die digitale Öffentlichkeitsarbeit persönlich aufgebaut und professionell über Jahre hinweg gepflegt hat. Ihr gilt unser aller aufrichtiger Dank!  

 

"Junia"

Der neue Name der Mitgliederzeitschrift "FRAU UND MUTTER":

"Junia"

Ab Januar 2021 wird dieser schöne geschichtliche Name einer Jüngerin Jesu die Umschlageseite unserer lesenswerten Zeitschrift zieren.

Die neue Aufmachung erweist sich als jung, engagiert und umweltbewusst und erscheint künftig alle zwei Monate. 

 

 

25 Jahre kfd - Diözesanverband Hamburg e.V. 26. Diözesanversammlung in Hamburg mit Wahlen!

Der Diözesanverband Hamburg e.V. hat einen neuen Vorstand

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von links: die wiedergewählte Diözesanvorsitzende Gabriele Semrau; Regionalsprecherin Mecklenburg: Martha Poppenberg, Laage; Regionalsprecherin Hamburg: Bettina Jarck, Norderstedt; Regionalsprecherinnen Schleswig-Holstein: Katharina Kock, Nortorf und Konstanze Feischen, Süderbrarup; Geistliche Begleiterin: Lucia Justenhoven, Hamburg und Präses: Pfr. Wolfgang Guttmann  (Foto: kfd)

!Wir gratulieren und wünschen Gottes Segen bei allem Tun!

Die Neue Kirchenzeitung berichtete

Außerdem schrieb die Neue Kirchenzeitung

Monika Weber, bisherige Regionalsprecherin Hamburg, verlässt den Diözesanvorstand nach 12-jähriger Mitarbeit.                                              Die Diözesanvorsitzende dankt Monika Weber mit herzlichen Worten für ihre große Einsatzbereitschaft, ihre Zuverlässigkeit und ihren Schatz an Hintergrundwissen. Sie überreicht ihr neben Geschenken die Ehrenurkunde des kfd Bundesverbandes unter großem Applaus der Versammlung.                                                                                                               Für Hauswirtschaft und Verbraucherthemen wird Monika Weber auch weiterhin Delegierte im Bundesverband und Ansprechpartnerin im Diözesanverband sein.

03 2020 03 14 kfd Diözesanversammlung 32Fotos: kfd      von links: Die Diözesanvorsitzende dankt Monika Weber

Auch Renate Rubach wurde an diesem Abend verabschiedet 

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Renate Rubach (re. im Bild) war Mitgründerin des kfd Diözesanverbandes Hamburg vor 25 Jahren und die erste Diözesanvorsitzende im DV Hamburg. Während der gesamten Zeit - also 25 Jahre lang - war sie sozusagen die Buchhalterin des Diözesanverbandes und schon in den letzten vier Jahren, in denen Schleswig-Holstein noch zum kfd Diözesanverband Osnbrück gehörte, machte sie diese Arbeit für den Verband. Als Rendantin war sie natürlich prädestiniert für diese Aufgabe und es machte ihr auch Freude mit Zahlen zu arbeiten, wie sie immer wieder sagte. "Aber nun ist wirklich Schluss!" sagte sie heute.  Bei dem großen Dank der Diözesanvorsitzenden an Renate Rubach kamen der ein oder anderen doch fast die Tränen, denn lange hatten einige Frauen mit Renate Rubach zusammengearbeitet und ein herzliches Verhältnis untereinander. Natürlich erhielt Rubach neben den Geschenken auch eine Ehrenurkunde des Bundesverbandes. Der Dank-Applaus wollte kaum enden.  Eine Ära geht zu Ende! 

Wir schließen uns dem Dank an Monika Weber und Renate Rubach an und wünschen ihnen, dass der Segen Gottes sie begleite und er sie behüte auf ihren Wegen!

Diese Diözesanversammlung wird keine der Anwesenden vergessen. Nicht nur, dass  vor Ort bekannt wurde, dass wegen der Corona-Pandemie keine Versammlungen mehr stattfinden sollen; die Delegierten hatten die große Freude, die Stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende, Prof'in Dr. Agnes Wuckelt, zu hören und kennenzulernen.

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links: Prof'in Dr. Agnes Wuckelt

Prof'in Dr. Wuckelt zog die Teilnehmerinnen förmlich in ihren Bann mit ihrem Bericht wann die kfd begonnen hatte die Gleichberechtigung der Frauen zu fordern. Sie spannte den Bogen vom letzten Konzil über die Leitlinien 99 (an denen drei der anwesenden Frauen mitgearbeitet hatten), über die Aktion "Macht Licht an" bis zur letzten Unterschriftenübergabe (131.250) an Kardinal Marx. Sie begeisterte und überzeugte die Delegierten von dem fundierten Anliegen und stand für weitere Fragen zur Verfügung. Fazit: Eigentlich gibt es nichts, das gegen Weihen von Frauen, die sich berufen fühlen, spricht.                                                                         Prof'in Dr. Wuckelt war kurzfristig für die kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil eingesprungen, die eigentlich zur Jubiläums-Diözesanversammlung kommen wollte.

Nach einem leckeren Büfett unter musikalischer Begleitung gab es noch Musik zum Zuhören. Dann folgte die Präsentation des DV Hamburg, beginnend mit der heutigen Diözesanvorsitzenden und der ersten Diözesanvorsitzenden und sehr unterschiedlichen, auch humorvollen Beiträgen aus den einzelnen Bereichen. Der harmonische Abend ließ Corona vergessen!!

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