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Hl. Elisabeth von Thüringen - heiligmäßiges Leben, trotz aller Widerstände

Wie ein heller Stern am Firmament christlichen Glaubens leuchtet auf in diesem Monat November (19.11.) die Gestalt der hl. Elisabeth (1207-31). Als Patronin der Nächstenliebe ging sie in die Geschichte ein. Im jungen Alter von 24 Jahren ist ihr Leben bereits vollendet, sie stirbt im Rufe der Heiligkeit. Die mutige und glaubensstarke Frau wird oft mit Rosen dargestellt, aber auf Rosen war ihr Leben nicht gebettet. Als Kleinkind kommt sie vom ungarischen Königshaus auf die thüringische Wartburg. Ihre Eltern wird sie nie wiedersehen. Ihre glückliche Ehe mit Landgraf Ludwig IV., aus der drei Kinder hervorgehen, dauert nur sechs Jahre. Als Witwe wird sie daraufhin wie eine Ausländerin behandelt. Trotz aller Widerstände findet sie dennoch Kraft, sich der Armen und Kranken anzunehmen. Ihr Halt: ihr Glaube an die Kraft der göttlichen Barmherzigkeit.

In verständlicher Bildsprache beschreibt die hl. Elisabeth ihr Leben mit Widerständen: "Wir sind wie ein Schilf, das am Flußufer wächst. Schwillt der Fluß, so beugt sich das Schilf; sinkt das Wasser, so richtet es sich wieder empor und wächst in seiner Kraft fröhlich und erquickt weiter. So müssen auch wir uns bisweilen beugen und demütigen, um uns dann froh und erquickt wieder aufzurichten."

 

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