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kfd-Initiative: Druck auf Bischöfe!

Unser kfd-Diözesanvorstand unterstützt ausdrücklich die Forderung des kfd-Bundesverbandes, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs zügig voranzutreiben. Im Vorfeld der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (Online: 23.-25.02.) wiederholt die kfd ihre Kritik am Umgang mit dem Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. 

"Sexualisierte Gewalt muss innerhalb der Katholischen Kirche endlich einheitlich und unabhängig aufgeklärt werden. Der Prozess läuft oft viel zu schleppend und hängt vom Aufklärungswillen der Bistumsleitungen ab", sagt Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende.

Die kfd unterstützt die Petition "Aufarbeitung, Hilfe und Entschädigung für die Opfer sexueller Gewalt in der Kirche!" der "Betrroffeneninitiative Eckiger Tisch e.V.". Die Petition fordert unter anderem die Aufarbeitung durch den Deutschen Bundestag.

Wenige Tage bevor die Bischöfe zu ihrer digitalen Vollversammlung zusammentreffen, macht die kfd auf Facebook und Instagram sowie auf der HomePage im Rahmen der Aktion #MachtLichtAn auf ihre Forderung nach einer klaren Aufklärung und Aufarbeitung des Missbrauchsskandals aufmerksam. Gemeinsam mit den Diözesanverbänden/dem Landesverband zeigt der kfd-Bundesverband mit deutlichen Botschaften, was er von den Bischöfen erwartet.

#MachtLichtAn - am 12. Dez. 2018 folgten tausende Menschen dem Aufruf #MachtLichtAn der kfd. An über 160 Orten in ganz Deutschland leuchteten sie mit Taschenlampen auf dunkle Kirchentüren, um sinnbildlich Licht ins Dunkel der zuvor bekanntgewordenen kirchlichen Missbrauchsfälle zu bringen.

Der Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche und die Ergebniss der "MHG-Studie" (Forschungsverbundprojekt der Institutsstandsorte Mannheim-Heidelberg-Gießen) im Jahr 2018 waren auch Auslöser für den "Synodalen Weg". Diesen hatten die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) 2019 ins Leben gerufen, um sich der Siuation zu stellen und das zu reformieren, was im klerikalen System zum verübten Unrecht beigetragen und es maßgeblich begünstigt hat. Die kfd ist mit drei Delegierten am Reformprozess beteiligt.

"Schaut der Wahrheit ins Gesicht" zusammen mit dem kfd-Bundesverband. Unser kfd-Diözesanvorstand mit Gesichtszügen, die den Ernst der Lage widerspiegeln (v.l.n.r.): Gabriele Semrau, Bettina Jarck, Konstanze Feischen, Martha Poppenberg, Katharina Kock, Wolfgang Guttmann, Dr. Angelika Huck-Derwahl und Lucia Justenhoven.

 

 

Links mit weiteren Infos:

https://vimeo.com/514229784

https://www.youtube.com/watch?v=J_9URV546qE

https://www.kfd-bundesverband.de/machtlichtan

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