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Jahrestagung des ständigen Ausschusses Frauen und Erwerbsarbeit

Menschenwürdige Arbeit als unabdingbare Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben - diese Aussage mit Blick auf die Situation von Frauen weltweit stand im Mittelpunkt der Jahrestagung des ständigen Ausschusses Frauen und Erwerbsarbeit, die am 06. und 07. November als Videokonferenz stattfand. Dabei ging es um die Arbeitswelt von Frauen im globalen Süden, aber auch um prekäre Beschäftigung in Deutschland, und grundsätzlich um die Frage, was ein großer Verband wie die kfd zum Thema "Menschenwürdig arbeiten" beitragen kann.

Weitere Infos:

https://www.kfd-bundesverband.de/staendiger-ausschuss-frauen-und-erwerbsarbeit/#c764

 

Hl. Elisabeth von Thüringen - heiligmäßiges Leben, trotz aller Widerstände

Wie ein heller Stern am Firmament christlichen Glaubens leuchtet auf in diesem Monat November (19.11.) die Gestalt der hl. Elisabeth (1207-31). Als Patronin der Nächstenliebe ging sie in die Geschichte ein. Im jungen Alter von 24 Jahren ist ihr Leben bereits vollendet, sie stirbt im Rufe der Heiligkeit. Die mutige und glaubensstarke Frau wird oft mit Rosen dargestellt, aber auf Rosen war ihr Leben nicht gebettet. Als Kleinkind kommt sie vom ungarischen Königshaus auf die thüringische Wartburg. Ihre Eltern wird sie nie wiedersehen. Ihre glückliche Ehe mit Landgraf Ludwig IV., aus der drei Kinder hervorgehen, dauert nur sechs Jahre. Als Witwe wird sie daraufhin wie eine Ausländerin behandelt. Trotz aller Widerstände findet sie dennoch Kraft, sich der Armen und Kranken anzunehmen. Ihr Halt: ihr Glaube an die Kraft der göttlichen Barmherzigkeit.

In verständlicher Bildsprache beschreibt die hl. Elisabeth ihr Leben mit Widerständen: "Wir sind wie ein Schilf, das am Flußufer wächst. Schwillt der Fluß, so beugt sich das Schilf; sinkt das Wasser, so richtet es sich wieder empor und wächst in seiner Kraft fröhlich und erquickt weiter. So müssen auch wir uns bisweilen beugen und demütigen, um uns dann froh und erquickt wieder aufzurichten."

 

Bitte an DBK: "Junia" in den Heiligenkalender

Unser Bundesverband bittet die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), sich für die Aufnahme der Apostelin Junia in den Heiligenkalender der Kirche einzusetzen. Junia war eine der ersten verfolgten Christinnen, blieb jedoch über Jahrhunderte unsichtbar und wurde in den biblischen Texten zum Mann "Junias" gemacht. Junia wurde aufgrund ihres Glaubens verfolgt und inhaftiert. Schon Paulus bezeichnete Junia als "herausragend unter den Aposteln". Doch erst 2016 wurde Junia offiziell in die neue Einheitsübersetzung der Bibel aufgenommen und als Frau und Apostelin benannt.

Bisher findet sich Junia nach Recherchen der kfd in keinem Heiligenkalender. "Grund ist sicherlich, dass über viele Jahrhunderte angenommen wurde, dass Junia ein männlicher Apostel war, und sich bisher keine Gläubigen gefunden haben, die eine Verherung von Junia praktiziert und sich für ihre Aufnahme in den Heiligenkalender eingesetzt haben", so Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende. Die kfd setzt sich daher für hre Aufnahme in einen Regionalkalender, beispielsweise für Deutschland oder den deutschsprachigen Raum, ein.

In einigen orthodoxen Kirchen wird der Festtag der Junia am 17. Mai begangen. Die kfd schlägt dieses Datum vor. "Das wäre auch ein verbindendes und wertvolles Zeichen im ökumenischen Dialog der Kirchen", sagt Mechthild Heil.

Zudem beging die kfd in diesem Jahr am 17. Mai einen ersten bundesweiten Predigerinnentag. Zwölf Frauen predigten an zwölf verschiedenen Orten zeitgleich in Eucharistiefeiern. Predigende Lai*innen in Eucharistiefeiern sind nach geltendem Kirchenrecht nicht gestattet. In ihren Predigten nahmen die Frauen Bezug auf Junia und stellten ihr Wirken für die Verkündigung des Evangeliums heraus. Mechthild Heil: "Auch heute macht Junia vielen Frauen Mut, die eigene Berufung ernst zu nehmen."

Für die kfd ist Junia so bedeutend, dass sie im September d. J. den Titel ihrer Mitgliederzeitschrift" Frau und Mutter" nach 103 Jahren in "Junia" änderte. Dieser schöne Name erscheint daher neu ab Januar 2021 auf der Titelseite.

 

Homepage

Wechsel in der Homepage-Pflege

Nach vielen Jahren engagierten Wirkens übergibt Hiltrud Thye im Oktober d. J. die Pflege der Homepage an Wolfgang Guttmann.

Nach den letzten Vorstandswahlen im März d. J. übernahm der frühere Pfarrer innerhalb des Diözesanverbandes die Aufgabe des Präses.

Hiltrud Thye haben wir aufrichtig zu danken für ihre geleistete Arbeit, zumal die Flensburgerin die digitale Öffentlichkeitsarbeit persönlich aufgebaut und professionell über Jahre hinweg gepflegt hat. Ihr gilt unser aller aufrichtiger Dank!  

 

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